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Worpswede. Mythos Worpswede - ein Dorf im Wandel der Zeiten.


Kursnummer F20191 
Kursbeginn So., 10.05.2020 
Kursende Fr., 15.05.2020 
Dauer 6 Tage 
Unterrichtseinheiten 40 
 
Mindestteilnehmerzahl
Höchstteilnehmerzahl 18 
 
Teilnahmebeitrag 559,00 € 
Einzelzimmerzuschlag 70,00 € 
Kursgebühr ohne Unterkunft 269,00 €
Leistungen 5 Übernachtungen mit Frühstück im 1/2 Doppelzimmer mit DU/WC; Studienleitung, Fachführungen, Begegnungen und Eintritte laut Programm, Fahrkarte für ÖPNV mit Exkursionen; 5 Tage Leihfahrrad.
Nicht enthalten: An- und Abreise. 
Anerkannt: Baden-Württemberg
Berlin
Brandenburg
Hamburg
Hessen
Nordrhein-Westfalen
Saarland

weitere Anerkennungen möglich
 
Kursleitung Cosima Schierenbeck
Kursort: Hotel Buchenhof, Worpswede
Ostendorfer Str. 16
27726 Worpswede
www.hotel-buchenhof.de
 
Dokumente zum Download Programmablauf Worpswede - Bildungsurlaub 2020
Dieser Bildungsurlaub heißt Sie willkommen im Künstlerdorf Worpswede. Der Ort ist bekannt für die 1889 gegründete Künstlerkolonie Worpswede als Lebens- und Arbeitsgemeinschaft von Künstlern.

Wir beginnen bei diesem Bildungsurlaub in der Zeit als Worpswede noch als Moordorf galt. Das frühere Moordorf ist bekannt für seinen Teufelsmoor. Nur wie entstand diese Landschaft und wie hat sich diese Landschaft bis heute entwickelt? Neben diesen Fragen lernen wir auch die Organisation BioS kennen, die bei einer Wanderung die Aktion Moorschutz vorstellt, welcher durch den industriellen Torfabbau gefährdet ist. Nachhaltige Stratgegien sind umso mehr von Bedeutung, um Klima, Umwelt und Moore zu schützen.

Bei unserem nächsten Zeitsprung befassen wir uns mit der Entstehung des Künsterldorfes Worpswede. Wieso war und ist Worpswede so faszinierend für die Künstler? Wie entstand aus einem Moordorf eine Künstlerklonie? Desweiteren betrachten wir das Zitat von Ai Weiwei "Kunst ist Politik und Politik ist Kunst". Viele Worpsweder Künstler waren politische Aktivisten, die gerade im 1. Weltkrieg als auch im 2. Weltkrieg die Geschichte Worpswede mit beeinflussten. Vor allem im 2. Weltkrieg lag im Nationalsozialismus die Kunst im ganz besonderen Fokus. Es heißt Kunst ist für alle, eine "völlkische Kunstauffassung" im Nationalsozialimus. Viele Künstler waren Fürsprecher dieser Kunstauffassung, aber die Frage ist, wieso? All diese Perspektiven werden wir uns genauer anschauen.

Und wie schaut Worpswede heute aus? Ist Worpswede wirklich nur ein Ort für Künstler!? Jährlich steigt die Anzahl an Touristen, die von Worpswede, ein Museumsdorf, ein Kaffee-und-Kuchendorf, ein Kulturdorf, ein Naturdorf und auch ein Künstlerdorf, angelockt werden. Doch ist der Massentourismus profitabel für Worbswede oder nur ein Fluch?

All das und vieles mehr finden wir in Worpswede.

Wir freuen uns, mit Ihnen eine Reise durch die Zeit zu machen.



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