Programm
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Lodz. Eine Stadt zwischen Industrialisierung, Holocaust und Avantgarde - Zeitreise durch die deutsch-polnische Geschichte.


Kursnummer F18118 
Kursbeginn So., 23.09.2018 
Kursende Fr., 28.09.2018 
Dauer 6 Tage 
Unterrichtseinheiten 40 
 
Mindestteilnehmerzahl
Höchstteilnehmerzahl 16 
 
Teilnahmebeitrag 529,00 € 
Einzelzimmerzuschlag 150,00 Euro 
Kursgebühr ohne Unterkunft
Leistungen 5 Übernachtungen mit Frühstück im DZ mit DU/WC; Studienleitung, Fachführungen, Begegnungen und Eintritte lt. Programm; Ticket für ÖPNV.
Nicht enthalten: An- und Abreise. 
Anerkannt: Baden-Württemberg
Berlin
Brandenburg
Bundesbeamte
Hessen
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland

weitere Anerkennungen möglich
 
Kursleitung

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Kursort:


 
Dokumente zum Download Programmablauf Lodz - Bildungsurlaub 2018
Wir fahren nach Lodz - Eine Stadt zwischen Industrialisierung, Holocaust und Avantgarde

Aus einer unbedeutenden Provinzkleinstadt ist innerhalb weniger Jahrzehnte zum Ende des 19. Jh. der größte Textilproduktionsstandort Mitteleuropas entstanden. Noch heute zeugen prächtige Villen und eindrucksvolle Paläste vom unermesslichen Reichtum der Textilfabrikanten.
Deutsche, Polen und Juden trugen maßgeblich zum Aufbau eines gewinnträchtigen Wirtschaftsstandorts bei und die fortschreitende Industrialisierung ließ die Bevölkerungszahl der Stadt explodieren.
Gleichzeitig wuchs der Anteil der jüdischen Bevölkerung und prägte fortan das kulturelle und gesellschaftliche Leben der Stadt. Der mit über 180.000 Grabstätten größte erhaltene jüdische Friedhof Europas, erinnert heute an ihre Geschichte.
Während der deutschen Besatzungszeit wurde Lodz von den Nationalsozialisten in Litzmannstadt umbenannt. Die jüdische Bevölkerung wurde zunächst in das errichtete Getto zur Zwangsarbeit eingesperrt und später in den NS-Vernichtungslagern ermordet.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Lodz zum Zentrum der polnischen Textilindustrie und Standort der berühmten Filmhochschule mit dem prominentesten Absolventen Roman Polanski.
Nur wenige verlassene Fabrikgebäude dokumentieren heute den Niedergang der polnischen Textilproduktion, eine Vielzahl der beeindruckenden Industriearchitektur wurde imposant saniert und wird selbstbewusst in den räumlichen und strukturellen Stadtentwicklungsprozess integriert.

Lodz - mit 700.000 Einwohnern derzeit drittgrößte Stadt Polens - ist heute mit über 100.000 Studierenden eine sichtlich junge und auffallend dynamische Stadt in der Tradition und Moderne selbstverständlich miteinander korrespondieren.

Als Unterkunft haben wir für Sie das sehr schöne Hotel Vienna House Andel’s Lodz gewählt!



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