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Reisebericht & Programmablauf der Studienfahrt
Straßburg war Hauptziel einer Studienreise von SPD-Senioren aus dem Kreis Unna
Ein Bericht von Marga Schänzer: Eine positive Bilanz konnte einmal mehr die AG 60plus der SPD, Ortsverein Bönen, mit ihrer diesjährigen Studienfahrt ziehen. In Zusammenarbeit mit dem Forum für Weiterbildung in Unna stellte der Vorstand der AG 60plus wieder ein interessantes Wochenprogramm zusammen, an dem 48 Senioren teilnahmen.
Oberkirch im Schwarzwald, zentral gelegen im Städtedreieck Baden-Baden, Straßburg/Elsass und Offenburg, war Ausgangspunkt zahlreicher Unternehmungen. Als absoluter Glücksgriff entpuppte sich der Fremdenführer, der für die Bönener Gruppe vor Ort engagiert worden war. (...) So gibt es in Oberkirch eine Papierfabrik, die täglich mit ca. 30 Tonnen Kohle aus dem Ruhrgebiet per Eisenbahn beliefert wird, die sie für ihre Produktion braucht. Es gibt Befürworter und Gegner der Fabrik und des "Kohletourismus". Da geht es um Standortfragen, Erhalt von Arbeitsplätzen und es ist wie überall: Man muss sich arrangieren und einigen.
Schwerpunkte der Studienreise waren die Themen: Altersstrukturen, Wohnen im Alter, soziale Versicherung, Gesundheitsvorsorge und Altenpflege. Vermittelt von Bernhard Rapky, Mitglied des Europäischen Parlaments, wurde die Gruppe im Straßburger Rathaus vom Leiter des Amtes für soziale Aktion, Jean Marc Wendling empfangen. Er hielt einen Vortrag zu den genannten Themen. Im Anschluss fand ein lebhafter Austausch darüber statt, wie vergleichbar das soziale Netz für Senioren in Deutschland und Frankreich ist: Fazit: Es gibt viele Parallelen.
Im Anschluss besichtigte die Bönener Gruppe ein Städtische Altenheim. Die gesundheitliche und soziale Versorgung der dort lebenden Menschen ist ähnlich wie in Deutschland. Vom optischen Eindruck wirkt das Bönener Seniorenzentrum allerdings wohnlicher und gemütlicher. Es liegt in der Natur der Sache, dass der Besuch des Altenheimes und die behandelten Themen die Bönener Seniorinnen und Senioren sehr nachdenklich und dankbar für die eigene Mobilität stimmte. Immerhin galt es auch noch ein umfangreiches Rahmenprogramm zu absolvieren: eine Stadtführung in Straßburg mit Besuch des Münsters und einer Bootsfahrt, die Besichtigung der Wasserfälle von Triberg und Allerheiligen, Stadtführung und Besuch des Münsters in Freiburg, zum Titisee und Mummelsee. In Oberkirch durfte einem Konditor bei der Herstellung der bekannten Schwarzwälder Torte über die Schulter geschaut werden. Man sah, wie die "Obstwässli" gebrannt werden und besichtigte eine Weinkellerei.
Das an allen Tagen strahlender Sonnenschein war, machte die Tour besonders reizvoll.
Programmablauf: |
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