Infopoint Europa  

 

Das Forum Unna beteiligt sich an dem landesweiten Projekt "Lernende Region", das auch im Kreis Unna angesiedelt ist.

 

Das Forum Unna ist für das Teilprojekt „Infopoint Europa“ verantwortlich.

Grundlage für unsere Arbeit in diesem Projekt ist die Überzeugung, dass die Sicherung eines friedlichen und respektvollen Umgangs der Kulturen untereinander nicht mit Appellen zu erreichen ist. Jenseits der für die Integration angemessenen Rahmenbedingungen (Spracherwerb, Berufsausbildung, etc.) stellt das Zusammenleben neue Anforderungen an die in der Region Unna lebenden Menschen. Alle Bildungsbereiche, von der Vorschulerziehung über die Schule, Ausbildung und Weiterbildung sind aufgefordert hier mitzuwirken, gerade das Bildungspersonal muss entsprechend vorbereitet und qualifiziert werden.

 

 

 

Aufgabenstellung des Infopoint Europa

 

Der Infopoint Europa informiert über Europa und hält Informationen über europäische Austauschprogramme und Praktikumsplätze für Auszubildende, Schüler und Berufstätige, über transnationale Projekte und Förderungen für Unternehmen und Einrichtungen und über Angebote an interkulturellen und Fremdsprachentrainings bereit. Dabei ist nicht an eine Beratung im Detail gedacht, vielmehr ist der Infopoint erste Anlaufstelle, von der aus zielgerichtet an kompetente Ansprechpartner in der Region bzw. bundesweit verwiesen und vermittelt wird. Der Infopoint setzt sich außerdem das Ziel Informationskampagnen zu Europa durchzuführen sowie bestehende Kampagnen für europäische Berufsbildungsprogramme, Austauschprogramme zu unterstützen.

  

Mitarbeit im Infopoint Europa

Zur Zeit arbeiten folgende Einrichtungen im Infopoint zusammen:

 

Forum für Politik, Wirtschaft und internationale Begegnung e. V. Alexander Fritz (verantwortlich; a.fritz@forum-unna.de), Stiftung Weiterbildung, BEA Training & Seminare, Stadtteilzentrum, Außenwirtschaftsagentur Unna e. V., Büro für Städtepartnerschaft, IG Metall, Europa Büro, Peter-Weiss-Gesamtschule

 

       

 

Aktivitäten des Infopoint Europa:

 

 

Für den Schulunterricht

Flyer zum downloaden:

Ergänzende Angebote für Ihren Unterricht

 

Der Flyer gibt Ihnen eine Übersicht über die Leistungen, die der Infopoint-Europa zusammen mit Ihnen oder für Sie entwickeln, planen und übernehmen kann.

Den Download des Dokumentes als Acrobat-Reader-Datei finden Sie hier (278KB)!

 

Europa mal anders

Infoveranstaltung in Zusammenarbeit mit der Peter-Weiss-Gesamtschule und der Außenwirtschafts-Agentur Unna e.V.

Pressemitteilung zur Veranstaltung:

Nicht von Sprachbarrieren abschrecken lassen

 

Unna. Uwe Ries, Leiter der Peter-Weiss-Gesamtschule, hieß die Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und Pädagogen zu Beginn der Informationsveranstaltung eher ungewöhnlich willkommen: „Ziel des abends sei es schließlich, die Schülerinnen und Schüler loszuwerden“, scherzte der Pädagoge. Doch er meinte es gut mit ihnen: „schließlich will die Schule nur ihr Bestes“. Rund 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zur Informationsveranstaltung seiner Schule sowie des Infopoint Europa  vom ZIB-Netzwerk „Lernen und Lernkultur in Unna“ gekommen, um sich über Möglichkeiten von Auslandsaufenthalten zu informieren.

 

Ob die Schule das Beste bekommt, steht auf einem anderen Blatt. Fakt ist, dass sie sich mit dem ZIB-Netzwerk dem Forum Unna und der Außenwirtschaftsagentur (AWA) redlich darum bemüht, ihren Schülerinnen und Schülern Auslandsaufenthalte so schmackhaft wie möglich zu machen. Am Dienstag hatte sie dazu mit einem interessanten Programm in ihre Aula eingeladen: Die (Ex-) Schülerinnen Britta Ries, Ann-Kristin Hüske, Yasmin Raya und die (Noch-) Schülerin Anne Kunert berichteten über die Erfahrungen, die sie als Schülerinnen im Ausland gemacht haben; sie alle betonten die positiven Aspekte dieser Aufenthalte und machten den Zuhörerinnen und Zuhörern Mut, ebenfalls Grenzen zu überwinden, fremde Kulturen ins Herz zu schließen und sich nicht von sprachlichen Barrieren abschrecken zu lassen. Worüber sich alle einig waren: Entfernungen werden unter dem Eindruck der Auslandserfahrungen geringer – etwa ganz nach dem Motto: “Ich fahre mal eben nach Frankreich.” Wer als Au Pair zeitweise in einem anderen Land leben möchte, sollte jedoch einen Tipp beherzigen: Bitte auf die Seriosität der Anbieter-Organisation achten.

Doch das war nicht alles: Maren Stell, vom Internationalen Jugendaustausch- und Besucherdienst der Bundesrepublik Deutschland, informierte unter dem Titel “Raus von zu Haus” auch über die Finanzierungsmöglichkeiten von Auslandsaufenthalten. Unter www.zib-netzwerk-unna.de sind die Infos auch im Internet abrufbar. Anschließend bestand im Rahmen eines internationalen Buffets die Möglichkeit, Fragen an die Expertinnen und Experten zu stellen – was auch reichlich genutzt wurde.